Hypnose

IMG_20140406_180441Zunächst gilt es Hypnose als ein Werkzeug zu verstehen. In einer Sitzung leitet der Hypnotiseur nur an; der Klient entscheidet selbst, ob und wie er diesen Wegweisern oder Vorschlägen folgt. Gewöhnlich entspannt sich der Klient dabei, während er die Augen schließt und seine Aufmerksamkeit nach „innen“ lenkt.

Dieser Zustand nennt man dann Trance. Das ist wie kurz nach dem Aufwachen, wenn die Gedanken noch in einem Traum festhängen. Auch während des Fernsehens oder auf der Autobahn erleben wir einen bewusstseinsverändernden Zustand, in dem wir jederzeit konzentriert und doch entspannt sind.

Der Hypnotiseur lenkt die Trance mit seiner Stimme meist zu einem bestimmten Ziel hin, welches erreicht werden soll. Es kann sein, dass man sich nicht an jedes Wort erinnern kann. Dennoch wird dieser innere Fokus von den meisten Menschen intensiver wahrgenommen. Es ist als ob man einen geführten Tagtraum erlebt in dem das Bewusstsein in einem Dämmerzustand ist und man Zugang zum Unterbewusstsein hat.

Diesen mentalen Zustand kann man vertiefen und nutzbar machen. Manchmal ist der bewusste Weg einer Veränderung aus verschiedenen Gründen nicht einfach möglich. Daher wird immer häufiger eine Trance hergestellt, mit der gearbeitet werden kann, denn oft wird Hypnose auch als Katalysator in Coachingprozessen verwendet oder für die Arbeit zwischen Bewusstsein und dem Unterbewusstsein.